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Stadt Marburg ist richtig gut

Sozialversicherungspflichtige (sv) Beschäftigung hat sich besser als anderswo in Hessen entwickelt - 8,8 Prozent mehr Männer und Frauen sv-beschäftigt als am Ende des letzten Jahrzehnts

Trotz Krise: die Entwicklung bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig tätigen Menschen in den letzten knapp 10 Jahren bietet ein positives Ergebnis. Das gilt für den Bezirk der Marburger Arbeitsagentur, für den Landkreis Marburg-Biedenkopf, aber ganz besonders für die Stadt Marburg.

Beschäftigungsstatistik Quelle: Agentur für Arbeit

In der Universitätsstadt Marburg waren Ende 2008 insgesamt 37 790 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 3 054 Personen oder 8,8 Prozent mehr als Ende 1999, und damit liegt Marburg ganz vorne. Stärker als in anderen hessischen Städten ist es in Marburg gelungen, den Anteil der sv-pflichtig beschäftigten Menschen zu erhöhen (siehe Grafik).

Bemerkenswert ist, dass vor allem bei den Frauen ein besonders hoher Anstieg in der sv-Beschäftigung zu verzeichnen ist mit einem Plus von 13,4 Prozent.

Vergleicht man die hessischen Arbeitsagenturbezirke in Bezug auf den Zuwachs bei den sv-arbeitenden Männern und Frauen im genannten Zeitraum, so ergibt sich für den Bezirk der Arbeitsagentur Marburg ein Plus von 2,4 Prozent.

Das ist Platz 3 in Hessen nach den Arbeitsagenturen Fulda und Frankfurt. Im Agenturbezirk arbeiten 73 296 Frauen und Männer in sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitsverhältnissen.

Beim Blick auf die hessischen Landkreise wird deutlich, dass der Landkreis Marburg-Biedenkopf auch gut abschneidet. Mit 78 624 sv-beschäftigten Menschen ist eine Veränderung von +3,6 Prozent im Vergleich zu Ende 1999 eingetreten. Im Ranking der hessischen Landkreise kommt Marburg-Biedenkopf auf Platz 2.

Spitzenreiter ist in Hessen aber die Stadt Marburg mit einem Plus von 8,8 Prozent.

Anders sieht es in Hessen insgesamt aus. In der Zeit von Ende 1999 bis Ende 2008 ist die sv-pflichtige Beschäftigung von Männern und Frauen leicht zurückgegangen, es liegt ein Minus von 1,6 Prozent vor.

Pressemitteilung: Agentur für Arbeit Marburg

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