Novartis investiert in Qualität - und in den Standort Marburg
Erstes Gebäude auf dem neuen MARS*-Gelände ging in Betrieb
Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Top-Management von Novartis V&D eröffneten am 24. Februar 2010 symbolisch das neue, hochmoderne Qualitätskontroll-Gebäude auf dem MARS*-Gelände in Marburg.
Die Gäste, unter ihnen Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft und Oberbürgermeister Egon Vaupel, konnten sich selbst bei einem Rundgang gemeinsam mit Dr. Andrin Oswald, CEO Novartis Vaccines and Diagnostics und Dr. Susanne Martz, Head Quality Assurance von Novartis Vaccines and Diagnostics von der neuesten Technik in dem hochmodernen Gebäude überzeugen.
Dr. Susanne Martz überreichte zur Eröffnung der jüngsten Mitarbeiterin der Qualitätskontrolle, Katharina Trieschmann, symbolisch ein übergroßes Laborgefäß. Das neue Gebäude ist bautechnisch bereits so vorbereitet, dass es jederzeit möglich ist, den Bereich der Hochsicherheitslabore bei Bedarf zu erweitern. Novartis Behring könne damit auch in diesen zusätzlichen Bereichen mit Krankheitserregern wie Tollwut-, FSME- und Grippeviren arbeiten. Durch diese Flexibilität sei die Qualitätskontrolle sehr gut für zukünftige Pandemien vorbereitet.
Die weltweite Bedeutung des Qualitätskontrollgebäudes unterstrich Dr. Andrin Oswald:
“Für Novartis Vaccines and Diagnostics ist diese Investition in Qualität eine strategische Entscheidung und ein Bekenntnis für den Marburger Produktionsstandort mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern. Das Gebäude ist Teil unserer globalen Strategie und das aus mehreren Gründen: Zum einen werden hier auch Produkte unserer anderen Standorte getestet, zum anderen gehen die Marburger Impfstoffe in die ganze Welt.
Alle am Standort produzierten Impfstoffe werden hier getestet - produktionsbegleitend als auch vor der Freigabe.
Der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Dieter Posch sagte in seiner Ansprache:
“Novartis Behring trägt sowohl durch seine Exporte als auch durch die Investition in die Qualitätskontrolle sowie in das gesamte MARS-Projekt dazu bei, Hessen zu einer der stärksten Wirtschaftsregionen Europas zu machen.”
Oberbürgermeister Egon Vaupel brachte das Engagement auf den Punkt:
“Für das “Herz” der Qualitätskontrolle engagiert sich die Universitätsstadt Marburg gerne, um das soziale wie wirtschaftliche Engagement von Novartis Behring am Standort zu unterstützen.”
Das gesamte MARS*-Projekt ist mit 168 Mio Euro Gesamtprojektkosten eine der größten Investitionen im Pharmabereich in Hessen in den letzten 5 Jahren. In den letzten drei Jahren hat Novartis über 186 Mio Euro in den Standort in Marburg investiert. Die Gesamteröffnung der Produktionsanlagen für Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) und Tollwut plant Novartis Behring für das 3. Quartal 2010.
Basis-Information: Irene von Drigalski, Novartis Vaccines und Diagnostics
Foto: Arbeitsplatz im Chemie-Labor (c) Rainer Kieselbach
Foto: Arbeitsplatz am Isolator (c) Rainer Kieselbach
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