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Auf zur Foto-Safari durch Marburg

Bitte lächeln alte Stadt (Foto: Wilfried J. Klein)Fotowettbewerb zum städtebaulichen Denkmalschutz 2010 - Bitte lächeln, alte Stadt

Bei Sonnenschein ist die Zahl derer, welche die altehrwürdige Universitätsstadt an der Lahn in den Sucher ihres Fotoapparates nehmen, besonders groß. Auch die Marburger selbst entdecken immer wieder neue Motive. Warum nicht einen Fotorundgang mit der Teilnahme an einem Fotowettbewerb verbinden?

“Ich möchte alle Fotobegeisterten ermuntern, das Motto des Fotowettbewerbs zum städtebaulichen Denkmalsschutz 2010 zum Anlass zu nehmen: Bitte lächeln, alte Stadt! und auf den Auslöser zu drücken”, so Oberbürgermeister Egon Vaupel.

Manche Dinge werden mit dem Alter immer schöner. Und Marburg hat eine Menge von preisverdächtigen Motiven aus der gebauten Geschichte, mit dem Leben in Häusern auf Straßen und Plätzen in Parkanlagen und Gärten, zu bieten.

Ziel des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gemeinsam mit der deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgelobten Wettbewerbs ist es, weiter für den Städtebau-Denkmalschutz zu sensibilisieren.

Für die Sieger winken Gutscheine für eine Fotoausrüstung im Werte von 1000 Euro (1.Preis) 500 Euro (2. Preis), 300 Euro (3.Preis) und 200 Euro (4. Preis) sowie attraktive Sonderpreise in den Preis-Kategorien “Profi-Fotografen” Hobby-Fotografen” und “Schulen”.

Einzelheiten zum Wettbewerb - Einsendeschluss ist der 15. August 2010 sind im Internet unter www.bitte-laecheln-alte-stadt.de zu ersehen.

Zwar nicht durch den Sucher, sondern “mit wachem Blick”, habe auch berühmte Marburger vergangener Jahrhunderte die Stadt gesehen: “Vor ihnen lag die schöne malerische Stadt, wie mit grauen Schleiern umhüllt und schmiegte sich sanft gegen den Hügel des Schlossberges. Die gotischen Türme der Elisabethkirche reckten sich in unklaren Umrissen wie ein wesensloser Traum im Morgennebel des Tages. Es war ein ergreifendes Bild, selbst für den, der es nicht seine Heimat nannte.” So beschrieb die Schriftstellerin Henriette Keller-Jordan: 1887 in ihrem Werk “Die Grubers” die Universitätsstadt Marburg.

Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt über dem Lahntal. Diese Altstadt gibt Marburg das charakteristische Aussehen. Die 1972 mit der förmlichen Festlegung des 1. Abschnittes begonnene Marburger Altstadtsanierung gilt in der Bundesrepublik - wie zahlreiche Preise und Auszeichnungen beweisen -als vorbildlich.

Übrigens: Wenn sich sich vielleicht für Ihre “Foto-Safari” ein wenig inspirieren lassen wollen: Buchen Sie doch einfach bei unserer MTM-Tourist-Information einen Stadtrundgang mit sachkundiger Führung oder eine Themenführung!

Hier erfahren dazu Einzelheiten: www.marburg.de/detail/12726

Zukunftsweisend: Altes erhalten - Neues gestalten - wie hier in der Lingelgasse (neues Fenster)

Die Wendelgasse in der Oberstadt (neues Fenster)

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1 Kommentar zu „Auf zur Foto-Safari durch Marburg“

  • Diese alte Stadt hat nichts ‘zu lächeln’. Am Fuße des Schloßbergs mit der wundervollen historischen Altstadt zerstört billige Dutzendarchitektur von Einkaufszentren das gesamte Stadtbild. Marburg ist ein Eldorado für Investoren, die hier überhaupt keine Rücksicht auf historisch gewachsene Stadtbereiche nehmen müssen. Im Gegenteil, ihnen werden die Bebauungspläne nahezu nach Wunsch zugeschnitten. Und wenn es der Investor will, dann wird auch schon mal ein Kulturdenkmal einfach abgerissen. Daran beteiligt ist in Marburg u.a. auch der Denkmalschützer des Landes, der gerade im Falle Rosenstraße 9 grünes Licht für den Abbruch gab, um “dem größeren Volumen des DVAG Neubauprojektes den Vorrang” zu geben, wie er live in der Hessenschau sagte.
    Also Marburger, fotografiert eure Denkmäler, bevor Investoren sie nach und nach abgerissen haben! Insofern ist das doch ein sinnvoller Wettbewerb!

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